Häufig gestellte Fragen (FAQs):

Patenschaften
Wer wird durch eine Patenschaft gefördert?
Nach welchen Kriterien findet die Auswahl statt?
Wer führt die Auswahl der Empfänger durch?
Wie lange dauert so eine Patenschaft?
Wieviel muß ich für meine Patenschaft aufbringen?
Und wenn ich mich nicht solange festlegen möchte?
Was kann während meiner Patenschaft passieren?

Geld- und Sachspenden
Wofür wird überhaupt gesammelt?
Wer bestimmt wofür die Spenden eingesetzt werden?
Kommen das Geld und/oder die Sachmittel an?
Bekomme ich eine absetzbare Spendenquittung?


Wer wird durch eine Patenschaft gefördert?
Die Jugendlichen sind im Alter von etwa 15 Jahren und haben die Unterstufe der Mittelschule (Klasse 7–9) in Gengma erfolgreich bestanden. Sie haben alle die Zulassung für die Oberstufe (Klasse 10–12, analog zum Abitur) erhalten, die nicht mehr mit der staatlichen Schulpflicht abgedeckt wird. Die Patenschaft beginnt daher in der Regel mit dem Eintritt in die 10. Klasse.
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Nach welchen Kriterien findet die Auswahl statt?
Die Kriterien für die Auswahl der Schüler sind finanzielle und private Verhältnisse, d.h. beispielsweise die Anzahl der Geschwister, die Lebensverhältnisse der Eltern und die Zugehörigkeit zu Minderheitvölkern, aber auch schulische Leistungen, die das erfolgreiche Bestehen des weiteren Bildungsweges in Aussicht stellen.
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Wer führt die Auswahl der Empfänger durch?
Die Schüler werden vom Vertrauenslehrer in Absprache mit der Schulleitung sorgfältig. ausgewählt. Dabei entscheiden die o.g. Kriterien. Wir, der Vorstand des Vereins, halten dies ausdrücklich für den richtigen Weg. Im Rahmen unserer Besuche können wir bestätigen, dass die Kriterien bei den bestehenden Patenschaften allesamt erfüllt wurden.
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Wie lange dauert so eine Patenschaft?
Die Patenschaft erstreckt sich zunächst über die 3-jährige Oberstufe (Klasse 10-12). Um den Schülern aber eine wirkliche Perspektive jenseits der Zuckerrohrfelder bieten zu können, würden wir gerne ein bis zu 4-jähriges Studium für alle Patenkinder ermöglichen. Das ergibt eine Gesamtlaufzeit von rund 7 Jahren.
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Wieviel muß ich für meine Patenschaft aufbringen? [Geändert: 12/2006]
Die monatlichen Patenschaften betragen 10,00 EUR während der Oberstufe in der Mittelschule für eine Laufzeit von drei Jahren. Im Anschluss daran sollte sich nach Möglichkeit die Förderung einer zwei- bis vierjährigen Studienzeit anschließen. Auch diese beträgt monatlich 10,00 EUR. Details finden Sie auch in unserem aktuellen Flyer.
Natürlich deckt dieser Betrag nicht einmal annähernd die Kosten für Einschreibung, Unterbringung im Wohnheim und Verpflegung eines Studenten. Es ist uns aber wichtig, die Patenschaften für den Spender finanzierbar zu halten und gleichzeitig die Unterstützung für die Studenten nicht zu sehr herunterzufahren. Daher kann mit dem konstanten Patenschaftsbeitrag von 10,00 EUR pro Monat eine Teilpatenschaft für während des Studiums übernommen werden.
Bitte sprechen Sie bei Interesse mit uns.
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Und wenn ich mich nicht solange festlegen möchte?
Auch dafür haben wir Verständnis. Bitte Spenden Sie trotzdem! Wir werden über den allgemeinen Spenden-Pool versuchen, einige Patenschaften zu finanzieren. Dieser Anteil wird aber gering bleiben, da das Spendenvolumen schwanken kann und davon nicht die Finanzierung einzelner Studenten abhängen darf. Bitte sprechen Sie bei Interesse mit uns.
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Was kann während meiner Patenschaft passieren?
Wie überall verläuft auch das Leben nicht immer gradlinig: Schüler köönnen die Universitätsaufnahmeprüfung beim ersten Anlauf „nicht erfolgreich genug“ bestehen oder sie entscheiden sich aus sonstigen Gründen gegen ein Studium. Sollte es zu einer Abweichung gegenüber dem vorgezeichneten Weg (erst Abitur, dann Studium) kommen, werden wir Sie umgehend davon informieren und ggf. Alternativen aufzeigen.

Andererseits haben wir auch Verständnis, wenn sich auf Ihrer Seite z.B. ein finanzieller Engpass ergibt. Bitte teilen Sie uns dies bitte umgehend mit! Wir sind bestrebt, die Patenschaft zu dem Schüler/Studenten aufrecht zu erhalten -- soweit dies möglich ist.
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Wofür wird überhaupt gesammelt?
Sie können mit Ihrer Spende die Erste Mittelschule in Gengma finanziell unterstützen. Da sich die Schule zum einen in einem sehr maroden Zustand (Galerie) befindet, und ein Neubau komplett leer (Galerie) steht , wird an vielen Ecken und Enden etwas benötigt. Wichtig hierbei ist jedoch auch hier das Prinzip: Hilfe zur Selbsthilfe. So hat es wenig Sinn, Sachspenden hier in Deutschland zu sammeln, da der Transport nach Gengma schlichtweg den Warenwert um ein Vielfaches übersteigen würde. Vielmehr möchten wir helfen, einige ausgewählte Projekte der Schule, z.B. die Verbesserung der Schulausstattung mit Lehrmitteln, direkt zu unterstützen. Damit erreichen wir eine bessere Lehrsituation für die Unterrichtenden und die Schüler.
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Wer bestimmt wofür die Spenden eingesetzt werden?
Nach unseren Gesprächen in Gengma haben wir uns auf folgende Vorgehensweise geeinigt: Die Schulleitung schlägt für o.g. Zwecke zunächst einige Projekte vor, die der Vereinsvorstand entsprechend ihrer Realisierungswahrscheinlichkeit bewertet und anschließend, z. B. über die Webseite oder Vorträge bewirbt, um Spenden zu sammeln. Als Basis dienen zunächst Kostenvoranschläge. Wenn das Erreichen des Projektvolumens näher rückt, werden erneut aktualisierte Kostenvoranschläge in Gengma und Umgebung eingeholt und der Auftrag nach Prüfung der Details umgesetzt.
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Kommen das Geld und/oder die Sachmittel an?
Geldtransfers werden zunächst auf dem Vereinskonto je nach Verwendungszweck (Patenschaft oder Projekt) gesammelt und bei Erreichen der Fälligkeit unmittelbar weitergeleitet. Hierbei werden alle Transfers in voller Höhe von der Sparkasse Rietberg an die Industrie und Commerzbank in Shenzhen (Nähe Hongkong) in China zu einem Helfer und Freund des Vereins Yanghui transferiert. Dieser wechselt den Betrag von Euro (EUR) in Yuan (RMB) und überweist ihn an das Konto der Schule.
Der Verein bekommt monatliche Belege über diesen Transfer von beiden Konten. Das Konto in Shenzhen wird von uns regelmäßig elektronisch eingesehen. (Anmerkung: Der vorgestellte Weg mag auf den ersten Blick unkonventionell erscheinen. Aus unserer mehrjährigen Erfahrung stellt er aber im Vergleich zu einer Direktüberweisung zwischen Rietberg und Gengma die zuverlässigste Alternative dar.)
Es entstehen aus der Vereinstätigkeit nur sehr geringe Verwaltungsgebühren (z.B. durch den Druck von Faltblättern), die größtenteils über die Mitgliedsbeiträge des Vereins oder direkt vom Vorstand getragen werden. Ihre Patenschaftsbeiträge sowie auch Spenden gehen folglich in vollem Umfang in das Projekt ein.
Im Rahmen unserer Besuche konnten wir uns davon überzeugen, dass die geleistete Hilfe benötigt wird und auch direkt ankommt. Wir haben die Chance genutzt und uns mit den Patenkindern ausgetauscht. Wir haben sogar einige Elternhäuser der Patenkinder besucht, um uns ein genaueres Bild machen zu können (Galerie).
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Bekomme ich eine absetzbare Spendenquittung?
Ja! Mit Wirkung vom 13.2.2004 ist der Verein als gemeinnützig anerkannt und darf für erbrachte Geld- und Sachspenden abzugsfähige Spendenquittungen ausstellen. Ihre Spenden werden gesammelt und zu Beginn des neuen Kalenderjahres gerne quittiert.
Gemeinnützige Spenden: Sie können künftig in Höhe von bis zu 20 Prozent der Einkünfte vom zu versteuernden Einkommen abgezogen werden. Das gilt rückwirkend ab dem 1.1.2007.
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